derzeitiger Lieblingsfotograf...

David Zimmerman...

insbesondere seine India-Serie.

Zu finden hier:

http://www.davidzimmerman.com/gallery.php?g=india

Lieblingsbilder: "sheperd" und die im Bild liegende Ruhe, die Heiterkeit im Vordergrund, und das düstere, leicht bedrohlich wirkende in den Wolken

und:

"Benares" Das Bild beeindruckt mich wahnsinnig - der Ruhepol mitten auf der Kreuzung, estwas verloren wirkend in der Hektik um ihn herum

 

Außerdem bin ich immer wieder tief beeindruckt von den Bilder Giulio di Sturcos. So wenn ich fotografieren könnte...

http://www.giuliodisturco.it/

schockierend, offen, klar... unglaublich! 

1 Kommentar 17.4.09 11:21, kommentieren

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to think about



Solemn Thirsty

You go your way and I’ll go mine
I’ll try to meet you in a better life
We should meet up at the end of time
Get a beer and a cigarette for Auld Lang Syne

Was it just a dream? All those people
None of this is real
A kingdom for a fool animals on a wheel
I’m a king in my head a cripple in the world
How do I wrap this up and give it to that girl?

My gift to you, I’m gonna be a better person
I stare at you with a vague and immense longing
Try to save yourself while you’re still alive
Don’t deny yourself of your right to thrive

Solemn Thirsty, born on Thursday, got pished Saturday, fucked up Sunday
Took ill Wednesday, died on Thursday
There’s no better man than Solemn Thirsty

And I try to stay on, so I keep coming back

1 Kommentar 17.4.09 10:15, kommentieren

Trauer. Heute morgen musste ich leider erfahren, dass unser Familienhund völlig unerwartet gestorben ist. Er war noch nicht alt, er war nicht krank, es kam also völlig aus dem Nichts. Auch wenn ich ihn nicht täglich um mich hatte (was ich immer sehr, sehr schade fand), hab ich ihn doch sehr lieb gehabt und mich gefreut ihn zu sehen und mit ihm spielen und toben zu können.

Ich mag mir noch gar nicht vorstellen, wie es ist, wieder zu meinen Eltern zu kommen und der Fellzwerg ist nicht da. Nie mehr sein schönes langes Fell zerwuscheln, sein Lausbubengesicht anschauen, ihm seine heißgeliebten Stöcke werfen... ihm zuschauen, wie er beim autoputzen den Staubsauger verbellt. nicht mehr mit ihm kuscheln können. Heulen könnt ich, aber das ist mir in Anwesenheit anderer nicht möglich, und in solchen Situationen bin ich dankbar dafür.

1 Kommentar 16.4.09 13:10, kommentieren

die Windmühlen der Bürokratie oder... die letzen 14 Tage Teil2

Der besagte Mittwoch. Ich erscheine 10 Minuten vor dem Termin in der siffigen Eingangshalle, denn, man muss sich erst an der Info anmelden. Danach wird man von einem der Security-Jungs in die heiligen Hallen der Büros gelassen. Die Suche nach dem richtigen Büro erweist sich als etwas abenteuerlich, aber schließlich erfolgreich. Dort klopfe ich, und werde von einer Sachbearbeiterin in die Wartehalle verwiesen, sie müssten meinen „Fall“ noch besprechen und man würde mich dort abholen. Also wieder den ganzen Weg zurück. 2 Minuten später (die Besprechung kann also nicht sehr kompliziert gewesen sein) darf ich wieder hinter ihr zu dem Büro zurückdackeln.

Das Büro. Einige gut gepflegte Pflanzen, ein traurig wirkender Fisch in einem dreckigen, öden kleinen Aquarium mitsamt zweier Plastikgenossen. Zwei Schreibtische, einer ordentlich, der zweite befindet sich in einem Zustand, den meine Granma als „den reinsten Sauhaufen“ bezeichnet hätte und der meinen Ordnungssinn dazu zwingt, sich in eine Ecke zu verkriechen und bitterlich zu weinen.

Dann beginnt das Verhör. Mein Antrag wird hervorgekramt, meine Unterlagen (so schöne dinge wie kopierte Mietverträge, Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen, Personalausweis etc) durchgekaut. Mir wird von meiner noch in der Ausbildung befindlichen Sachbearbeiterin unter tatkräftiger Unterstützung ihrer Kollegin in mahnendem, teils drohendem Tonfall erklärt, was ich denn nun alles zu machen habe. Und was ich auf keinen Fall machen darf. Die Listen sind lang…beispielsweise muss ich, bevor ich meinen Wohnsitz verlasse, einen Antrag stellen. Einen Antrag auf Abwesenheit. Egal ob für einen Tag oder eine Woche, ob Werktag, Feiertag, Sonntag, ich hätte meine Abwesenheit zu beantragen. Und dann guggen wir mal ob das genehmigt wird. Spätestens an dieser Stelle wird es wirklich anstrengend, mein Autoritätsproblem im Zaum zu halten. Als ich dann auch noch belehrt werde, dass man mich anzeigen könne und werde, sollte ich dieses oder jenes tun (bzw. nicht tun… führt es sich auf wie ein Bulle beim Rodeo, und ich muss mich wirklich zusammennehmen, damit mir nicht eine passende Bemerkung entschlüpft. Zur Krönung des gut eineinhalbstündigen Termins bekomme ich eine Maßnahme verpasst, an der ich teilnehmen soll. Ein Bewerbungstraining. Oh ja, von denen hab ich schon so einiges gehört. Losgehen sollte es gleich am nächsten Tag, was mich den Rest des Nachmittags mit Anrufen beschäftigte. Schließlich musste ich Termine von A wie Autowerkstatt bis V wie Verabredung absagen, verschieben, erklären, erklären…

1 Kommentar 15.4.09 13:46, kommentieren

die Windmühlen der Bürokratie oder... die letzen 14 Tage Teil1

nachdem ich mich nun die Zeit nach meinem Abschluss, in der ich noch immatrikuliert war, genutzt hab, meine Bewerbungsstrategien zu verfeinern (zwar erfolglos, aber nun, zaubern kann ich leider nicht) musste ich mich wohl oder übel beim Arbeitsamt melden. Wie jeder der nun mal nicht zufällig reich ist. Anträge kann man ja aus dem Internet laden und gleich mal ausfüllen. Voller Stolz auf die Bewältigung der bürokratischen Berges will ich also meine Anträge abgeben. Wir lernen: dazu muss man aufs Sozialbürgerhaus. Guuut soweit. Das zuständige im Internet zu finden ist leicht, in der Realität ist das nicht ganz so einfach, denn es ist gut versteckt an einer Hauptverkehrsstraße, erdrückt von einem riesenhaften Autohaus, und Schilder hält der bürokratische Geist offensichtlich für Verschwendung.

Die modern-ordentlichen Fassade ist ein geschicktes Täuschungsmanöver. Hinter den automatischen Türen fällt der Blick auf eine angesiffte Eingangshalle, eine lange Schlange Menschen, die mehr oder weniger geduldig vor einer leuchtorangefarbenen Infotheke anstehen und – Security in Uniform, die alle mit misstrauisch-kühlem Blick beäugt. Himmel, wo bin ich hier gelandet.

Die Schlange wird also um eine Person länger, und nach erstaunlich kurzer Wartezeit kann ich meine Anträge dem gestressten, aber trotzdem freundlichen Menschen auf der anderen Seite der Infotheke überreichen. Dabei wird mir klar, dass es offensichtlich ein unerhörtes Ereignis, ja fast ein Highlight ist, wenn jemand aus dem Internet ausgedruckte Anträge abgibt. ??!! Ich bekomme auch gleich einen Termin für den darauffolgenden Mittwoch, und freue mich ob soviel Effizienz.

Zu früh. Am nächsten Tag bekomme ich gegen Mittag einen Anruf einer jungen Frau, die in eben dieser Einrichtung, die gerne mit mir einen Termin vereinbaren möchte. Alean: „Jaah, ähh.. aber ich hab doch einen? Mittwoch?“ Am anderen Ende löse ich damit die völlige Verwirrung aus, und es dauert eine Weile, bis klar wird, dass sie meinen Namen da wohl übersehen haben muss. Gut, kann ja mal passieren.

1 Kommentar 15.4.09 13:13, kommentieren

müde, genervt und auch sonst nicht besonders freundlich

Alean ist müde. Was kein Wunder ist, schließlich isses heut nacht spät geworden. Nicht wegen Feiern gehen, oder einem spannenden Buch… nein, dann wäre das alles nicht so schlimm. Wegen der Wartung (oder was auch immer) der Mobilfunksachen auf dem Dach des Hauses, in dem ich wohne. Also… direkt über mir. Direkt über meinem Bett. Mit nem RiesenKran vor meinem Fenster. Mitten in der Nacht. Nicht dass die ganze Sache so wahnsinnig viel Zeit in Anspruch genommen hätte, es hätte alles schon viel früher fertig sein können, wenn, ja wenn die Typen nicht erst um 17 Uhr angefangen hätten. Dann dauerts natürlich bis nach 1 Uhr nachts. Besonders nett ist auch, wenn man, genervt und müde um kurz nach 23 Uhr da mal hochmarschiert, um freundlich den Mann mit der Flex zu fragen, wie lang es noch dauert. Und man sich über die Antwort „5 Minuten, versprochen!“ freut. Ok, dass 5 Minuten nicht unbedingt 5 Minuten, oder 10, 0der 15, oder 30 sind, ist mir auch klar. Aber… wenn man dann um 00.30 nochmal nachfragt, und dann zur Antwort kriegt, „ja, dauert noch ne Weile…“ dann frag ich mich, auf welcher Uhr der gute Mann das mit der Zeit gelernt hat. Aber es wäre ja angekündigt gewesen. Tja, bei wem? Schön, wenn die Hausmeister das wissen. Auch schön, dass die wegen jeder anderen Kleinigkeit das halbe Haus mit Infozetteln bepflastern. Noch besser, dass man denen zweimal täglich bestimmt übern Weg läuft. Aber der Erwähnung wert hat die kleine Lärmtatsache wohl niemand befunden. Jedenfalls… bin ich müde. Und gereizt. Und sitze in dieser dämlichen Maßnahme, diesem Bewerbungstraining, das wahnsinnig sinnvoll ist. Und schlage hier die Zeit tot. Mit dämlichen Fragebögen, deren Validität sogar ich mit meinem nicht allzu guten Verständnis von Statistik als eher gering einschätzen kann. Aber die sind wichtig. Viel wichtiger als mich endlich die Bewerbung schreiben zu lassen, an der ich seit gestern feile.

15.4.09 10:17, kommentieren