Gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Heute mal einige Worte in sehr ernster Sache:

Bitte nehmt Euch einen Moment Zeit, lest diesen Text, informiert Euch, und wenn Ihr Euch meiner Meinung (und der vieler anderer)  anschließen könnt, dann unterzeichnet bitte diese Petition:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

Warum?

Warum eine Petition unterzeichnen, die gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt ist?

Ganz einfach: Weil damit nicht das Problem an sich gelöst wird! Es wird nur in die Unsichtbarkeit gedrängt, aus dem Blickfeld gezogen.

Viele Politiker geben immer wieder den schönen Satz von sich: „Und wenn nur ein Kind dadurch gerettet wird, bin ich dafür“. Aber: Es wird kein einziges Kind durch diese Sperrung gerettet. Der Missbrauch wird weiterhin stattfinden, ob das Ganze dann nachher im Internet landet oder nicht! Es müssen die Täter verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden sowie die Seiten komplett vom Netz genommen werden. Eine leicht zu umgehende Sperrung nützt gar nichts.

Verbote und diese neuen technischen Sperren kosten fast nichts, die Bundesregierung gibt das auch ganz freimütig zu. Die Ausbildung und Beschäftigung ausreichend vieler Pädagogen für die Kinder und Therapeuten für die Betroffenen und potentiellen Täter kosten aber eine Menge.

Wegschauen verhindert keine Gewaltverbrechen, darum bitte ich Euch, unterstützt diese Petition, und schickt die Infos an möglichst viele Leute weiter!

Eure
Alean

 

Hier noch ein paar links mit weiterführenden Infos:

http://mogis.wordpress.com/wer-wir-sind/

http://www.trotzallem.de/

http://30kilo.wordpress.com/2009/05/02/zensursula-oder-warum-das-der-absolut-falsche-weg-ist/

 

1 Kommentar 8.5.09 14:44, kommentieren

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Aus: Welt online, Der Kommentar zum Waffenrecht vom07.05.2009

Winnenden macht`s möglich. Der Amoklauf eines 17-Jährigen Anfang März in Baden-Württemberg ist zwar für Fachleute und Laien bis zum heutigen Tage ein ungelöstes Rätsel, die Bundesregierung aber in ihrer Weitsicht weiß genau, was zu tun ist.

Als Konsequenz aus dem Massaker sollen Jagdspiele wie Paintball und Laserdom verboten, Verstöße mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro belegt werden. „Dabei wird das Töten simuliert“, begründete der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) die Verschärfung des Waffenrechts.

Mit der gleichen Argumentation könnte man Zinnsoldaten und Wasserpistolen verbieten. Aber vielleicht sollte man das nicht zu laut sagen. Dieser Regierung ist zuzutrauen, dass sie zu der gleichen Einsicht gelangt – und die Verbotszone noch kurzfristig entsprechend erweitert. Denn hier ist kein planvolles Handeln erkennbar, hier geht es ganz offensichtlich nur um die Demonstration von gesetzgeberischer Tatkraft.

Fachliche Expertise kann es jedenfalls nicht sein, die als Grundlage für diesen Eingriff in die elterliche Erziehungsgewalt beziehungsweise in das Selbstbestimmungsrecht des volljährigen Freizeitsportlers herangezogen werden könnte. In den Erziehungswissenschaften und verwandten Fachdisziplinen steht Fachmeinung gegen Fachmeinung, was die Gefährdung Jugendlicher und anderer durch solche „Simulationen“ angeht.

Aber die Mühe einer fachlichen Begründung macht sich die Regierung bei ihren Plänen auch gar nicht erst. Der – zu einem großen Teil von der Politik selbst erzeugte – öffentliche Druck braucht ein Ventil, Verbote kosten nichts (außer die Freiheit) und ansonsten hat man ja auch nicht viel zu bieten – außer eben gesetzgeberischer Fantasie. Gegen das Böse, für das Gute, man glaubt ja gar nicht, was man alles in Gesetzesform gießen kann. Gestern die Garantie auf nie mehr sinkende Renten, heute diese und jene „Simulation“ – und morgen? Vielleicht die Garantie auf gutes Wetter für übermorgen.

 Und Herr Bosbach sollte schön Acht geben, dass sein „Argument“ mit der Simulation nicht auf ihn selbst zurückfällt. Als Regierungssimulation könnte man das bezeichnen, was er und seinesgleichen da vorführt. Kann man das nicht auch gleich mit verbieten? Oder darf soviel Freiheit schon noch sein?

Quelle: http://www.welt.de/politik/article3693349/Werden-bald-auch-die-Wasserpistolen-verboten.html 

 

1 Kommentar 7.5.09 14:34, kommentieren

Die Krux mit dem Namen

Menschen klagen wegen allem Möglichen. Das ist ja nun nicht neu. Und amerikanische Zustände haben gibt’s in D-land auch noch nicht – immerhin.

Dass aber nun die Diskussion darum, wie viele Nachnamen ein Mensch haben darf, solche Wellen schlägt, hätte ich nie gedacht. Wozu braucht ein Mensch 3 Nachnamen? Oder 4? Andersherum gefragt, warum lässt man nicht jeden, wie er will? Damit im Alltag zurechtkommen muss schließlich derjenige, der sich die Suppe auch eingebrockt hat, oder? Aber halt – ganz so leicht isses ja auch nicht. Was ist mit den Kindern der Menschen mit den Bandwurm-Namen? Mit Karlheinz-Jochen Hintersberg-Strassberger-Müller-Thalheim? Oder seinem Schwesterchen Cassandra Jaqueline Marianna Hintersberg-Strassberger-Müller-Thalheim? Die Kinder können sich ja nicht aussuchen, wie sie heißen…
und viele Eltern sind ja heutzutage ganz besonders kreativ in der Namensgebung. Zumindest der Teil, der immer mal wieder über (und teilweise auch gegen) das verständnislose Standesamt klagt, das partout nicht Pumuckl oder Jesus als Vornamen des Kleinen eintragen will. Sicherlich bin ich für Freiheit in der Namensgebung... aber solche Einschränkungen scheinen mir dann doch eher dem Kindeswohl zu dienen, zumal es hierzulande ja auch nicht grade einfach ist, seinen Namen ändern zu lassen.

Andererseits wäre ein bisschen mehr Kreativität sicherlich wünschenswert... All die Leidensgenossen, die mit Sammelbegriffen als Namen herumlaufen, werden mir da zustimmen. Die ganzen bedauernswerten Katrins, Michaels, Susannes und Andreasse, die in ihrer Jugend nur der kleine Andreas, die große Susanne, die blonde Katrin oder der Berghof- Michl genannt wurden. Bei mir kommt noch dazu, dass der Nachname ebenfalls ein Sammelbegriff ist - was in der Uni zu einiger Verwirrung führte, auf einmal gabs in einem Institut denselben Namen mit zwei unterschiedlichen Geburtsdaten! Heilloses Chaos bis alle Unterlagen wieder richtig soriert waren... Was mussten wir auch dasselbe studieren, konnte ich mir anhören. Nun - bis zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass es die andere überhaupt gab.. und ihr sicher ebenso wenig. Die schöne Sitte der Personaler, Namen zu googeln, bringt mich im Moment ebenfalls öfter in Verlegenheit (und sicherlich auch um das eine oder andere Vorstellungsgespräch) - aber ich bin das nicht die da halbnackig und offensichtlich sturzbesoffen auf Bildern durch das Netz schwirrt!!! die heißt nur auch so! fast 4000 Treffer bei Google, und keins davon bin ich. Toll, meine Netzhygiene - nur... was hilfts?

Darum an dieser Stelle ein Plädoyer an alle werdenden Eltern: Seid kreativ! Aber in vernünftigen Bahnen... denn, mit eurer Laune muss sich euer Sprößling ein Leben lang rumschlagen!

 

1 Kommentar 5.5.09 14:13, kommentieren

Schweinegrippe und kein Ende

Ob Fernsehnachrichten, Zeitung, oder in der täglichen Konversation, die Schweinegrippe ist derzeit einfach nicht zu umgehen. Aber, Verzeihung, es heißt ja jetzt gar nicht mehr Schweinegrippe, sondern - wie war das noch? amerikanische Grippe? novel flu? Was auch immer. Sicher ist wohl, dass das ach so schlimme neue Virus ja gar nicht das Schweinevirus ist ... offensichtlich ist es eine im Menschen entstandene Mutation, denn, wie man in der Süddeutschen vom 04.05.09 lesen kann:

"In Kanada infizierte ein Mann höchstwahrscheinlich eine Schweineherde mit der Schweinegrippe. Die kanadische Lebensmittelbehörde CFIA wies das Virus weltweit erstmals in Schweinen nach. Mit hoher Sicherheit habe ein Mexiko-Reisender die Tiere infiziert, der nach seiner Rückkehr Grippesymptome hatte. Sowohl die Tiere, als auch der Mexiko-Reisende erholten sich zusehends oder seien bereits ohne Symptome."

nachzulesen hier:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/639/467214/text/

weltweit erstmals in Schweinen nachgewiesen? ja, warum heißt das Ding dann Schweinegrippe? Machen wir nach der Vogelgrippe jetzt die anderen Tierarten durch? Kommt nächstes Jahr die Rindergrippe?

Aber sei es wie es sei - so schlimm wie durch die Medien vermittelt ist das ganze nicht (wie ... überraschend...). ok, es ist ansteckend. Das ist eine normale Grippe auch, ja sogar eine popelige Erkältung ist wahnsinnig ansteckend. ok, man kann dran sterben. das kann man an einer normalen Grippe auch, und da sterben jedes Jahr ca 8000 bis 10000 Menschen allein in Deutschland. Das lockt natürlich keine alte Sau mehr hinterm Ofen hervor, aber die bööhse, gefääährliche Schweinegrippe, an der weltweit wieviel? 150 Leute? gestorben sind, die ist natürlich ein echter Grund zur Panik. (Damit will ich keineswegs den Tod dieser Menschen abwerten, nur die Verhältnismäßigkeit der Panikmache aufzeigen!)
Ok, es gibt keinen Impfstoff dagegen (noch nicht zumindest). Trotzdem rät man zur normalen Grippeimpfung, weil diese vielleicht den Verlauf mildern könnte. Und die Schweinegrippe kriegen vor allem junge, gesunde Menschen... hmmm... war das nicht die Gruppe der Menschheit, die kaum zur Grippeimpfung geht? Versucht da die Pharmaindustrie, ein bisschen Wirtschaftskrise abzuwenden? Apropos Pharmaindustrie - was ist eigentlich mit den Millionen Packungen Tamiflu passiert, die im Zuge der Vogelgrippe (die ja auch keiner gekriegt hat) für den Notfall angeschafft wurden? Könnte es sein dass deren Verfallsdatum naherückt? Und die deswegen auch ganz toll gegen Schweinegrippe helfen? So ein glücklicher Zufall aber auch, dass es diese Grippeart nun gibt!

Apropos Wirtschaftskrise... die Nachrichten darüber gehen im Zuge der panikverbreitenden Berichterstattung über die pöööhse Schweinegrippe ja auch unter. Ob da wohl ein kleines bisschen Absicht dahintersteckt?

Fragen über Fragen....

Ein guter ARtikel hierzu: http://www.zeit.de/online/2009/18/kein-schwein-grippe?page=2

Ich bin ein junger, gesunder Mensch, und ich habe jedenfalls nicht vor, zur Grippeimpfung zu gehen. Oder mir Tamiflu zu holen - ob auf legalem oder nicht ganz so legalem Wege. Und ich bin sicher, ich werde nächstes Jahr auch noch leben. Um Zeuge der nächsten, böööhsen Grippeart zu werden.

1 Kommentar 4.5.09 11:30, kommentieren

Eine kleine Beschäftigungstherapie

Eine Übung zur Kommunikationskompetenz. Soweit, so gut, denkt man sich. In 10-15 Minuten ein Kurzreferat (ca. 2 Minuten) zu einem unpersönlichen Thema vorbereiten - no problem. Aber wohl ein Problem:

Die vorgeschlagenen Themen. Voila, eine Auswahl:
Helmpflicht für Waldameisen (Ja, unbedingt! Man könnte einen Haufen 1-€- Jobber damit beschäftigen, den Ameisen die Helme anzuziehen!)

Sollte sich Thomas Gottschalk die Haare schwarz färben? (das lass ich mal unkommentiert )

Jodelkurs für Erstklässler?

Regenschirme mit UV-Schutz?

Und mein persönlicher Favorit: Freiheit für Gummibärchen? Na, aber klar! Weg mit der Tüte, her mit den Bärchen!

Ob solch toller Themen wundert es wohl nicht, dass sich seit 2 Stunden alle davor drücken, mit der "Diskussion" anzufangen... betretenes Schweigen und angestrengtes Starren auf den Bildschirm folgt jedem zaghaften Versuch unseres Wärters, jemanden zum anfangen zu bewegen.

1 Kommentar 29.4.09 13:08, kommentieren

Die Methoden des Wahnsinns. Heute die unglaublich sinnvolle Beschäftigung von Teilnehmern eines...

... vom Arbeitsamt verordneten Bewerbungstrainings.

Jeden Tag um 8.30 habe ich hier zu erscheinen. Dann habe ich bereits ca. 40 Minuten Autofahrt hinter mir (nicht dass es so weit wäre, aber der Münchner Berufsverkehr und die damit verbundenen Erbsen in vierrädrigen Blechbüchsen machen den Weg jeden Tag zu einem Ereignis) und komme gut gelaunt und relaxt in einen kleinen EDV-Raum mit Topmodernen Rechnern (die haben noch ein Diskettenlaufwerk - für alle jüngeren Leser: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskette ). Die Rechner sind so zugemüllt, dass sie beim aufräumen und Müll -löschen erstmal die Hufe hoch machen. Man sitzt also vor einem High-Technology-Röhrenbildschirm (der, wie ich herausgefunden habe, zu den Migräneauslösenden Faktoren zählt), drei von uns haben das Glück einer modernen Maus (ihr wisst schon, mit rad und so.) der Rest hat zwei oder drei Tasten... topmodern halt!

Mit dieser Grundausstattung ist man also bereit, Stellen zu recherchieren. Das Internet bietet eine Unzahl an Stellenbörsen, aber leider ist die Zahl der tatsächlichen Angebote dann doch etwas begrenzt. Das könnte möglicherweise mit den vorherrschenden Wirtschaftsbedingungen zu tun haben... möglicherweise. Die hektischen jungen Damen, die unseren Seminarleiter von Zeit zu Zeit vertreten, scheinen diese Tatsache aber eher der Unfähigkeit zu recherchieren respektive der diesbezüglichen Unlust zuzuschreiben. Gut, ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich denke doch, dass ich in meinen 8 1/2 Tagen hier bisher doch recht fleißig war - die geforderten 5 Bewerbungen (die man in 20 Tagen schreiben muss) hab ich jedenfalls schon überschritten.

Sucht man nun jeden Tag die einschlägigen Portale plus die Homepages möglicher Arbeitgeber ab (in meinem Fall sind das ca 25 Pages) so dauert dies ca eine bis eineinhalb Stunden. Dann ist erstmal Pause. Wenn was dabei ist, ist man noch bis zur Mittagspause damit beschäftigt, Bewerbungen zu formulieren. Mit einiger Übung wird man da ja auch schnell, und ein bis zwei Stunden reichen pro Anzeige. dann ist erstmal Mittagspause, und die langen drei Stunden von 13-16 Uhr erstrecken sich vor einem. Auf den Bildschirmen, die morgens noch fleißig die Seiten der Arbeitsagentur, StepStone oder Monster anzeigten, sieht man nun nur noch Chatfenster, Lokalisten und ähnliche Comunities, Online-Wettbüros, Spiele...
Nur wenige Glückliche haben auch nachmittags noch ne Bewerbung, an der sie feilen können.

Dieses Spiel wiederholt sich Nachmittag für Nachmittag... außer - wir haben mal wieder eine der hektischen Vertretungen, die mir persönlich immer das Gefühl vermitteln, ich wäre asozialer Abschaum. Nein, ich denke nicht dass ich das bin. Ich gebe mir wirklich Mühe, einen Job zu finden, und im Moment sieht es ja auch grade vielversprechend aus. Aber - welchen SINN macht es denn, zum vierten mal an einem Tag dieselben Joboffers zu lesen?
Inzwischen achte ich darauf, mir für solche Fälle etwas Arbeit aufzuheben. keine wichtige - aber eine, die mich beschäftigt und das Weibsvolk dazu bringt, mich in Ruhe zu lassen. Es ist traurig - aber jede Diskussion ist auch sinnlos.

1 Kommentar 23.4.09 13:26, kommentieren

Die Methoden des Wahnsinns. Heute: Stellenanzeigen auf der Homepage des Arbeitsamts

Mit einem Brief fing es an. Einem Brief, in dem mir mein Benutzername für das Internetportal des Arbeitsamts zugeschickt wurde. Ca. eine Woche später folgte dann ein weiterer Brief: Das Passwort. Gut, denkt man, dann kann man ja loslegen. Denkt man. Aber: Einloggen kann man sich damit in die Jobbörse der Arbeitsagentur nicht. „Benutzerdaten sind nicht bekannt“ sagt das signalrot/grau/weiße Portal. Nuuun gut, nicht meckern, schließlich kann man auch ohne eingeloggt zu sein nach Stellen suchen. Und zwar ganz schön umständlich, denn… die Seite ist dermaßen fehlerhaft, dass man nach spätestens 2 aufgerufenen Anzeigen die ganze Suche wieder von vorne starten muss. Arbeitsplatz, die alphabetische Suche unter dem Anfangsbuchstaben des Berufes aufrufen, sich bis zum gewünschten durchklicken und auswählen, Art des Hochschulabschlusses angeben, Ort eingeben und Entfernung um diesen Ort auch. Damit kann man wieder maximal 2 Joboffers angucken. Und dann geht das ganze wieder von vorne los Kommentar des Maßnahmenleiters: „Das ist dann Mist“ Joah, damit hat er völlig recht!

Nach einer Stunde bin ich grade mal beim ersten Angebot auf Seite 3 (von 9) angekommen. DAS kann ja heut noch heiter werden.

1 Kommentar 21.4.09 13:16, kommentieren